Hawaii auf die harte Tour – Wie der Limbacher Alexander Kunze den Ironman meistert

Shownotes

3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und anschließend noch einen Marathon laufen. Der IRONMAN gehört zu den härtesten Ausdauerwettkämpfen der Welt. Und Alexander Kunze aus Limbach-Oberfrohna weiß genau, was das bedeutet.

Denn am 10. Oktober steht er bei der IRONMAN World Championship auf Hawaii erneut an der Startlinie.

Vier Tage vor seinem großen Rennen erzählt Alexander in der neuen Folge von LOsreden, wie er zum Triathlon gekommen ist, wie man sich auf einen Ironman vorbereitet und was passiert, wenn der Körper irgendwann sagt: Es reicht.

Es geht um Disziplin, Rückschläge, Zweifel, persönliche Grenzen und die Frage, warum man sich eine solche Herausforderung eigentlich immer wieder antut.

Außerdem geht es um Alexander Kunze als Person: Was treibt ihn an? Welche Herausforderungen sucht er abseits des Sports? Worauf ist er besonders stolz? Und gibt es tatsächlich ein Erfolgsgeheimnis?

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00:00:06: Herzlich willkommen zu Losreden dem Stadtpodcast der großen Kreisstadt Limbovrona.

00:00:10: Mein Name ist Robert Volkmann und ich darf Sie heute verehrte Zuhörerinnen und Zuhöre zu einer Sonderfolge begrüßen, es geht

00:00:17: sportlich

00:00:18: hoch hinaus!

00:00:19: Als Gast habe ich heute mir gegenüber sitzen Alexander Kunze.

00:00:24: Hallo Alex, ich grüß dich.

00:00:26: Ja hallo Robert.

00:00:27: vielen Dank für die Einladung.

00:00:28: Ich freue mich sehr dass wir heute über mein Hobby sprechen wollen.

00:00:32: das ist wie viele sicherisch wissen der Triathlon.

00:00:35: Sportlich fing es bei mir damit an, dass ich als Kind Fußball gespielt habe.

00:00:40: Ich bin jetzt mittlerweile fifty-fünfzig Jahre jung und lebe seit meiner Geburt in Limba Obofona.

00:00:45: Bin dort zur Schule gegangen, habe in Limbafußball gespielt und um die Jahrtausendwende herum hab' ich dann die Fußballschuhe sozusagen an den Nagel gehangen.

00:00:56: Habe aber schnell gemerkt wenn Schwarkhausenmann den ganzen Tag im Büro sitze, wird das irgendwann zu langweilig.

00:01:03: Habe dann mit dem Laufsport angefangen, bin in Berlin de Marathon gelaufen und habe aber immer irgendwo schon mit einem Augenmal zur Richtung Triathlon geschielt hatte aber das große Problem des Einstiegs mit dem Schwimmen.

00:01:21: Den habe ich dann durch Zufall wie es so im Leben oft ist und habe dann mehr oder weniger erst mal auf der kürzesten Triathlon Distance reingeschnuppert.

00:01:32: Und hab ich schnell gemerkt, das is was für dich...

00:01:34: Da hab' ich gleich die erste Frage!

00:01:36: Was iis denn die kürzigste Triathlon-Distance?

00:01:38: Die

00:01:39: kürzlichste Triathlondestanz?

00:01:41: robert die würdigte auch zu trauen, siehundertfünfzig Meter schwimmen, zwanzig Kilometer mit dem Rad fahren und fünf Kilometer laufen.

00:01:48: Das iis also die Volks- oder auch Sprintdistance genannt.

00:01:51: Ich sag mal Getrennt voneinander, kein Problem.

00:01:55: Ob ich das hintereinander weg kann?

00:01:57: Das wäre tatsächlich mal was, was auszuprobieren gilt.

00:02:00: Dabei ist es aber bei dir nicht geblieben.

00:02:03: Genau!

00:02:04: Ich habe dann in dem Jahr zwei Tausend fünf und sechs und sieben mich nach der Sprint Distance auf die Olympischen Distance probiert.

00:02:12: Das ist also dann eine Eins-Kma-Fünf Kilometer Schwimmen, ein Vierzig Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen.

00:02:18: Habe aber dann gedacht, irgendwann ist die Zeit reif für die Langdistanz.

00:02:23: Habe dann im Jahr two-thausend acht in Rot das erste Mal eine lang Distanz bestritten.

00:02:27: Lang Distanz bedeutet drei Komma achzechs Kilometer Schwimmen, einhundert Achtzig Kilometer Radfahren und in der Härte machen und laufen um die Beine wieder etwas zu lockern.

00:02:39: Was man halt so macht?

00:02:42: Ich habe dann, nachdem ich in Oet die Ziellinie überquert habe, irgendwo gemerkt.

00:02:47: Jetzt bist du angekommen!

00:02:48: Das ist genau das was dir Spaß

00:02:50: macht.".

00:02:50: Du hast gesagt, du bist triathlete aber wenn ich die Zeitung aufmache und dein Gesicht sehe beziehungsweise deinen Namen lese da lese ich ja die verschärfte Form davon nämlich Iron Man.

00:03:01: Da geht's hoch hinaus, da geht es nach Hawaii Und das ist ja etwas wo nicht nur Leute wie mich niemals hinkommen sondern da kannst du ja auch nicht einfach hingehen Sondern da musste ich ja richtig qualifizieren für den wohl härtesten Triathlon der Welt, oder?

00:03:17: Der Ironman auf Hawaii ist die Weltmeisterschaft und die Krone eines jeden altersklassen Triathletend.

00:03:23: Der große Traum es sich einmal führt den Ironmen auf Hawaii zu Qualifizierung Am Ende des Tages ist es ja... Ich denke wir werden uns dann darüber auch noch unterhalten!

00:03:33: Der Wettkampf nur der Punkt auf dem Ihe und der Strich für das Ihe entzieht man eigentlich in den Monaten davor, wenn man sich auf einen derortischen Wettkampf vorbereitet.

00:03:43: Denn ich würde es niemanden empfehlen, dieses Wettkämpfformat einfach anzumelden und sich früh im Anzug an die Schwimmstrecke zu stellen und dann zu sagen Ich mache jetzt mal los.

00:03:54: also das kann nur schief gehen.

00:03:56: Das kann nicht mir vorstellen!

00:03:58: Und wir hatten befreundete Arzt mit uns mal gesagt Es ist kardiologisch anspruchsvoll Man sollte da sehr gut aufpassen.

00:04:06: Ja unbedingt Das korthologische Thema, also da bin ich auch regelmäßig zur Kontrolle und lege da auch sehr großen Wert drauf.

00:04:15: Auch auf meinen Körper zu hören, auf die Signale, die der Körper sendet – es ist immer wieder sehr spannend vor so einem Tag.

00:04:22: Die Aufregung ist jedes Mal wieder neu darin.

00:04:25: Ich denke das ist aber auch ganz wichtig und ganz normal und das ist auch letztendlich die Achtung dieser Distanz, die vor einem liegt.

00:04:33: Unter Triathleten wird dieser Wettkampf immer als der längste Tag des Jahres bezeichnet.

00:04:37: Und das ist auch oft so, wenn man früh dann irgendwann in das Meer oder in ein Gewässer einspringt und irgendwann abends die Ziellinie bestenfalls überläuft ... Dann hat man den ganzen Tag ein hartes Stück Arbeit hinter sich gebracht!

00:04:51: Das kann ich mir vorstellen... Also eigentlich kann es mich natürlich nicht vorstellen weil ich glaube dass musst du erlebt haben aber im Kleinen merke ich das schon wenn ich mich an längeren Laufdistanzen versuche Das macht was mit dir.

00:05:04: Und das machst du auch dann nicht mehr aus der Kalden, sondern du arbeitest auf dem Ziel hin.

00:05:09: Da wollen wir uns natürlich heute auch damit befassen!

00:05:11: Nicht nur die Frage wie geht man das an?

00:05:13: Wie bereitet man sich auf einen Triathlon vor und dann natürlich auch auf die wohl schärfste Form des Triathlons auf so ein Ironman?

00:05:20: Wie qualifiziert man sich für dieses Event?

00:05:23: Sondern auch natürlich auf die Frage, wie geht Ich glaube, was wieder irgendwo auch in seinem Leben erlebt.

00:05:31: Nämlich den Punkt wo du denkst ich laufe hier gegen die Wand?

00:05:34: Ich komme ja nicht weiter!

00:05:35: Ich schaff das Ziel nicht also auf gut Deutsch gesagt

00:05:39: des

00:05:39: Scheitern.

00:05:41: Wie steht man dann wieder auf?

00:05:42: Was motiviert ein?

00:05:44: und da können wir natürlich beide nur unvorständige Antworten geben.

00:05:47: aber Du bist ja heute extra bei mir und deswegen frage ich dich einfach nach deiner persönlichen Erfahrung weil wer das so viele Jahre macht und auch so erfolgreich Der muss ja Strategien und Mittel gefunden haben, auch damit umzugehen.

00:06:02: Ja, wir wollen mal anfangen.

00:06:03: Auch schon nicht einmal mit dem Positiven erst mal?

00:06:05: Ja,

00:06:05: die

00:06:06: Euphorie!

00:06:07: Jetzt geht's los!

00:06:08: Also dann nach Rot-Mann stand irgendwann zu der erste Traum für Herr Weimahl zur Qualifizierung.

00:06:15: Was in Rot nicht geht ist eine andere Rennserie.

00:06:18: Die Erste versuchte in Nizza, endete nach einem Sturz mit dem Rad... Ich habe das Rennen seinerzeit beendet, hatte aber da keine Chance auf eine Koalie.

00:06:28: Also du bist trotz Sturz?

00:06:29: Ich bin sieben Kilometer vor dem Ende der Radstrecke gestürzt und hatte dann einen irrebarablen Schaden am Ort und habe das Rad dann sieben Km geschoben in Netza über die Promenade und

00:06:40: bis dann trotzdem laufen gegangen.

00:06:41: Ich

00:06:41: bin dann laufen gegangen und habe mir aber bei dem sieben Kilometer Fußmarsch, weil ich hatte die Radschuhe ausgezogen.

00:06:48: Weil mit den Platten, die man an den Radschuhn hat um in die Pedale einzuklingen, ließ es sich schlecht laufen, habe ich nur die Füße etwas verbrannt, mit etwas Abstand betrachtet war das für mich ja am Ende des Jahres, denn noch die Erfahrung.

00:07:01: Es war gut dass ich das Rennen gefinischt habe.

00:07:04: Habe da unheimlich viel Motivation mitgenommen für den nächsten Quali-Versuch.

00:07:09: Ich habe bis jetzt insgesamt zwanzig Langdistanzen bestritten, war schlussendlich bereits viermal auf Hawaii und habe aus jedem Rennen irgendwo was mitgenommen.

00:07:19: Weil es wird bei so einem langen Wettkampf am Ende des Tages immer Situationen geben wo es mal nicht so läuft und aus diesen Situationen muss man einfach vorbereitet sein.

00:07:29: Das heißt, neben der kloberlichen Vorbereitung spielt auch das mentale eine nicht zu unterschätzende Rolle und auch dort habe ich über die Jahre viel dazugelernt.

00:07:40: Ich habe dort für mich Bilder entwickelt, die ich dann einfach hervorhulle, wenn es mir gerade nicht so läuft im Rennen und schöpfe halt daraus immer wieder neue Energie.

00:07:50: Es ist manchmal ganz komisch von ein Kilometer auf den anderen, denkst du jetzt gehen gleich die Lichter aus?

00:07:55: zwei Kilometer später bist du wieder in einem Floh und das ist Teil dieses längsten Tag des Jahres.

00:08:02: Dort sollte man auch die entsprechende mentale Power haben, die mentale Fitness und sich auch mit diesem Thema im Vorfeld unbedingt beschäftigen auseinandersetzen um dafür gewappnet zu sein.

00:08:14: Da habe ich in den letzten Jahren viel gelernt.

00:08:16: um auf das Thema der ersten Hawaii-Quali zurückzukommen.

00:08:20: Das war dann im Jahr.

00:08:23: Dort habe ich bei sehr schlechten Wetter, wie bei meiner Premiere in Rot.

00:08:29: Viel dazu geland, hatte mich ein entsprechend anderes geleitet auf der Radstrecke... bin dort nicht irgendwie unterkühlt gewesen und habe dann einen sehr tollen Tag gehabt, habe dort beim Marathon ein sehr gutes Resultat hinten drauf noch erzielt.

00:08:42: Und ich bin dann mit allen Profis als Gesamte neunundzwanzig so auf dem Römerberg eingelaufen in den Altersklassen und war dann in meiner damaligen Altersklasse fünfunddreißig bis Neununddreißig der zweitplatzierte und hatte damit die Wally für Hawaii geschafft und bin dann im Oktober, das erste Mal beim Iron Man auf Hawaii dabei gewesen.

00:09:03: Für die Zuhörerinnen und Zuhöhrer, die sich zwar vorstellen können was ein Triathlon ist aber noch nicht die Berührungspunkte mit dem sogenannten Ironman gehabt haben habe ich wie ich es in diesem Format gerne mache Mardikai gefragt sag mal etwas dazu und ihr habt folgendes

00:09:18: ausgespuckt

00:09:19: der Begriff iron man bezieht sich primär auf eine der härtesten sportlichen Herausforderungen der Welt.

00:09:24: Eine geschützte Marge für Triathlon-Wettkämpfe über die Langdistance, die aus drei Komma acht Kilometer schwimmen.

00:09:29: Hundert Achtzig Kilometer Radfahren und Zweiundvierzig Komma zwei Kilometer Laufen besteht.

00:09:34: Die Athleten haben dafür ein Zeitlimit von siebzehn Stunden.

00:09:37: der Name wird umgangssprachlich oft auch als Synonym für den Gleichnamigen Marvel Superhelden verwendet.

00:09:43: Siehst du?

00:09:44: Das ist jetzt im Prinzip gleich

00:09:46: genau

00:09:46: die richtige Bezeichnung unserer Superheld aus Limba Robofrona.

00:09:49: das bist Du Alex.

00:09:51: Hat es die KI so weit richtig wiedergegeben?

00:09:53: Ich denke ja.

00:09:54: Man kann es schon zu sagen, ich war wie gesagt jetzt viermal auf Hawaii und einfach wars nie.

00:10:00: Das hätte mich auch überrascht!

00:10:01: Schon das Schwimmen im Pazifik ist eine spezielle Herausforderung.

00:10:05: erstens wegen der vielen Leute in Hawaii gab's immer noch den Massenstort, d.h.

00:10:09: ungefähr zweitausend Altersklassen-Athleten sind gleichzeitig los.

00:10:13: Das ist schon ein ganz schönes Gerange.

00:10:15: Und

00:10:16: dann im Pazifik.

00:10:17: Wie viel Grad hat der Pazifik?

00:10:18: Der PazIFIK hat so zwischen sieben und achtundzwanzig Grad, das ist also sehr angenehm bietet auch das eine oder andere schöne Bild wenn man jetzt an die bunten Fische denkt.

00:10:28: aber an dem Tag natürlich interessieren andere Sachen.

00:10:31: Wie ist denn das mit dem Chat-Lag bei Hawaii?

00:10:33: ist doch von der Zeitverschiebung auch nicht ganz ohne.

00:10:36: Es

00:10:36: macht auf alle Fälle Sinn.

00:10:38: wir waren meist mindestens eine Woche vorne weg auf der Insel um sich dort einigermaßen zu akklimatisieren.

00:10:44: Viele Profitriertläden, die verbringen also dann schon drei bis vier Wochen vorneweg auf der Insel.

00:10:50: Man sagt ungefähr pro Tag kann der Körper eine Stunde dieser Zeitverschiebung optimal verarbeiten und die Zeit Verschiebungen beträgt exakt zwölf Stunden sind also auf Hawaii direkt zwölft Stunden zurück.

00:11:02: Also

00:11:03: das andere Ende der Welt?

00:11:04: Das andere Ende des Welts genauer von San Francisco.

00:11:07: nochmal fünf und ein halb Fluchstunden übers Wasser.

00:11:09: Und dann kommt man irgendwann in Kona an, aber wenn man das erste Mal auf diese Insel seinen Fuß setzt, dann weiß man schon auch in Erwartung des Wettkampfs – man hat alles richtig gemacht!

00:11:21: Es ist für die Altersglasen-Athleten so habe ich es immer gesehen auch irgendwo eine Belohnung.

00:11:27: Also nicht verkrampfen sondern dahin gehen und sagen Ich habe mich jetzt qualifiziert Das war hart genug und das ist jetzt die Belohnung.

00:11:34: Ich erfülle mir ein Lämstraum, den sich viele Triathlon-Läden in ihrem Leben wahrscheinlich nie erfüllen werden können weil sie an der Qualifikation scheitern.

00:11:43: Wenn man natürlich einmal sozusagen von diesem Kona Virus infiziert ist dann möchte man gerne nochmal hin.

00:11:50: und ich hatte dann im Jahr zwei Tausend Elf direkt ein gutes Rennen.

00:11:54: und ja dann war es klar hier musst du noch mal her.

00:11:57: Du bist zusammen gestartet mit über zwei Tausend anderen.

00:12:00: Mit über zwei tausend Anderen aus der ganzen Welt, die sich bei ca.

00:12:05: fünfzig Qualifikationsrennen auf der ganzen welt also Australien Neuseeland im asiatischen raum amerika europa diese standort haben einmal im jahr um dann diesen ironman dort auszutragen.

00:12:19: Du sagst, das erste Mal war so eine gute Erfahrung.

00:12:21: Ich muss das noch mal machen!

00:12:22: Ich habe es einmal geschafft.

00:12:23: Das lässt mich nicht mehr los.

00:12:24: Das will ich jetzt unbedingt nochmal machen?

00:12:26: Genau.

00:12:26: Wir

00:12:26: haben über's Schwimm gesprochen also dass es ja schon ein Stück weit befremdlich ist wenn du zu tausenden in die Fluten dann dich stürzt und natürlich keinen Blick mehr hast für die schönen Umgebungsdetails aus den Postkartenformaten von Hawaii die glaube ich jetzt jeder vor seinem Auge innerlicht rüberziehen lässt.

00:12:41: Dann ging es aufs Rad?

00:12:42: Dann ging's auf das Rad.

00:12:43: In die Berge?

00:12:44: Entlang der Küste, weil ich die ersten fünfzehn Kilometer in Erlua-Kona am Ort dann raus auf den Highway... ...dann geht es Richtung Norden und dort ist ungefähr nach neunzig Kilometern die Art Wände und dann geht es auf dem Highway zurück.

00:12:58: Das eigentliche Herausfordernde an dieser Art Strecke ist der Wind Die Mummukku-Winde, die sehr häufig im Laufe des Vormittags stärker werden Und die auch sehr schnell ihre Richtungen ändern können.

00:13:10: Gerade in den Jahr- und Jahrzehnten erinnere ich mich bei meinem zweiten Start.

00:13:14: Jetzt nehme ich mir da was vorweg,

00:13:15: alles gut!

00:13:16: Hatten wir sehr starken Wind dann sieht man schon bei den Läden die voreinem fahren wenn das Rad versetzt wird plötzlich dass also so extrem wind ist ja der heißt den Lenker gut festhalten Und im Laufe des Vormittags wird es natürlich dann auch immer wärmer.

00:13:32: Die Temperatur liegt um die dreißig bis fünfundreißig Grad, aber die Hitze, die dann vom Asphalt hochstrahlt ist irgendwo so zwischen vierzig bis fünfzig Grad und das macht's dann schon speziell.

00:13:44: Wahnsinn!

00:13:45: Und dann hast du ja immer noch eine dritte Disziplin vor dir, wenn du dann zurückgehst?

00:13:48: Genau.

00:13:49: Wenn ich dann irgendwann nach ein paar Kilometern mein Radampier wieder abstellen kann, dann heißt es keine Zeit verlieren ab auf die Maradonstrecke.

00:13:57: In diesen berühmten Ali-Dreiflang in der Stadt tut das auch immer richtig viel los und ungefähr nach zehn Kilometeren geht's dann den richtig steilen Berg hoch und dann wird abgebogen und dann gehts zehn Kilometer lang nur geradeaus auf dem Highway.

00:14:11: Dort ist dann dieses mentale Thema wieder extrem gefraucht.

00:14:16: Das ist sehr speziell, dort habe ich auch in den Jahren viel gesehen und nicht nur schöne Bilder.

00:14:22: Das sind wahrscheinlich die letzte Rille, die sich durchzieht bringt?

00:14:26: Das

00:14:26: ist die letzte rille auf Hawaii.

00:14:28: Es ist eine sehr hohe Finisher Quote immer, also irgendwo zwischen neunzig und neuneinzig Prozent liegt.

00:14:34: Weil einfach jeder, der dort am Start ist, der möchte irgendwo die Ziellinie sehen und

00:14:39: diesen Lebenstraum

00:14:41: sich erfüllen.

00:14:42: Und unten am Pür wieder anzukommen und diese Ziellinien zu überlaufen – das macht was mit einem!

00:14:48: Im Nachgang hat auch diese Triathlon-Geschichte, die jetzt in den ersten Langdistanzen in Rot begonnen hat.

00:14:57: Ich sage mir, dass es wie eine große Reise, die noch nicht zu Ende ist….

00:15:00: Ich habe in all den Jahren extrem viel Positives erlebt.

00:15:04: Ich habe auch natürliche Rückschläge erlitten, ich habe wahnsinnig viele interessante Leute kennengelernt und ich habe historische Erlebnisse.

00:15:12: Da könnten wir uns jetzt stundenlang drüber unterhalten.

00:15:14: Es ist einfach auch interessant wie manche Leute zu diesem Sport kommen, welche Biografien dahinter sind mit welchen Problemen manche Menschen konfrontiert werden.

00:15:25: Es ist halt sehr, sehr spannend und meine Einstellung zum Leben allgemein hat sich damit auch extrem verändert.

00:15:32: Bevor wir dazukommen, du warst ja dann ein zweites, ein drittes, ein viertes Mal und in diesem Jahr der Aufnahme, zwanzig, sechsundzwanzig bist du dann das fünfte mal dort beim Iron Man in Hawaii?

00:15:42: Und da interessiert mich brennend was hat sich da in dieser Zeit zu vom ersten Versuch, der geglückt ist, zum zweiten, dritten und vierten geändert in der Vorbereitung im Mindset einfach in der Herangehensweise in deinem Leben, um das ein bisschen konkreter für unsere Zuhörer zu beschreiben.

00:15:59: Okay, spannende Frage!

00:16:01: Nach der ersten Erfahrung im Jahr- und Jahrzehnt stand von mich fest, hier musst du noch mal her.

00:16:05: Im Jahr-und Jahrzehn habe ich mich beim Iron Man in Wales qualifiziert.

00:16:10: Das war im September-Jahr-Jahre-Jahren.

00:16:12: Dort war es schon die Qualifikation für das Jahr-Jährigen-Jagd.

00:16:16: Weil der Iron Man auf der Weih findet meist am zweiten Wochenende im Oktober statt.

00:16:21: Und dann ist einfach der September zu nah dran und dann ist das schon für das Folgejahr... Und habe dann natürlich im Jahr das ganze Jahr Zeit gehabt, mich auf dieses eine Rennen vorzubereiten und hatte auch eine sehr gute Vorbereitung.

00:16:33: Das ist ja immer das große Thema die monatelange Vorbereitungen an dem Tag fit an der Stadtlinie zu stehen oder es passiert noch irgendwas Blödes in den Tagen vor dem Start.

00:16:47: Ja, habe dann im Jahr two thousand thirteen beim Schwimmen einen Tritt gegen meine Uhr bekommen.

00:16:52: Habe dann die Ur-Stung Pazifik Boden verschwinden sehen und konnte aber auch nicht mehr danach greifen und hatte dann beim Radfahren den Radbau noch zum Laufen keinerlei zeitliche Orientierung mehr und habe dann einfach auf meinen Körper gehört Nach neun Stunden Fünfzehn ein tolles Resultat erreicht, war dann in der Altersklasse Sechster bei der Weltmeisterschaft und habe dort eines meiner besten Wettkampfes abgeliefert an dem Tag.

00:17:17: War da sehr, sehr happy!

00:17:18: Weil in Hawaii werden die ersten fünf wieder Altersklassen zur Siegererung hoch gerufen.

00:17:22: Meine Tochter, die das erste Mal mit war auf Hawaii, hat zur Abschlussveranstaltung gesagt, Papa, das nächste mal möchte ich bitte, dass du auch

00:17:30: aufgerufen wirst.

00:17:32: Das motiviert

00:17:32: natürlich.

00:17:33: Es waren natürlich eine tolle Motivation.

00:17:35: In den letzten Jahren habe ich die erneute Quali gemacht, ganz spät wieder beim Ironman in Cozumel.

00:17:42: Das ist eine kleine Insel vor Mexiko und war dann mit dem gleichen Reiseveranstalter immer nach Hawaii geflogen sind und habe dort auch ein tolles Rennen abgeliefert.

00:17:51: Ich habe schon relativ schnell gemerkt bei diesen Wettkämpfen dass mein Körper mit Hitze gut kann.

00:17:57: Und ich denke das ist auch ein ganz wesentliches Momentum was mir hilft mit diesen extremen Bedingungen zurechtzukommen.

00:18:04: Etliche Athleten, die rennen das nicht so geht, scheitern dann einfach daran, dass der Körper dort die Grenzen aufzeigt.

00:18:10: Ich habe dann im Ende des Jahres in Koso-Mil qualifiziert und war dann auch im Jahr den ganzen Jahr wieder sehr fokussiert auf die Vorbereitung.

00:18:20: Denn ich hatte ja eine ganz klare Ansage gekriegt, die da hieß Potium unter die ersten fünf.

00:18:25: und dann war es an einem Mittwoch zwei Wochen bevor wir nach Hawaii geflogen sind.

00:18:29: Da bin ich leider beim Trainingsausfall mit dem Rad einer Stoppstraße in der Nähe von Mittelbachs von einer Autofahrerin sozusagen vom Rad geholt worden und hatte dort einen relativ schweren Verkehrsunfall mit sehr viel Prellungen und Abschwörfungen und einem kaputten Rad.

00:18:46: Zum Glück war nichts gebrochen, aber ich hatte nur noch zwei Wochen um meine Schermassen wieder fit zu werden.

00:18:51: Ja, bin dann an dem Tag im Krankenhaus bis abends gewesen, durfte dann nach Hause und hatte dann eigentlich am Abend auf dem Surfer das Thema Hawaii vor dieses Jahr gekennselt.

00:19:01: Hab eine Nacht drüber geschlafen und für mich dann den nächsten Frühfest.

00:19:05: irgendwie schaffst du das?

00:19:06: Du kämpfst!

00:19:07: Es war halt unbedingt diese Welle da doch zu fliegen... Da

00:19:11: sieht man auch so ein kleines Muster bei dir.

00:19:13: ne, es war wieder so'ne Situation.

00:19:15: Gebe ich auf oder mache es trotzdem wohlwissend, dass wahrscheinlich dann das Ergebnis nicht das sein wird.

00:19:21: Was ich mir wünsche und wieder hast du dich dazu entschieden am Ende?

00:19:25: Ich ziehe ja durch.

00:19:26: Komm mal was wolle!

00:19:26: Genau, ich habe dann wirklich mit dem Physiotherapeutin sehr hart gearbeitet.

00:19:31: Mein Rathändler hat mir auch das Rad wieder hergerichtet.

00:19:34: Am Ende des Tages sind wir nach Hawaii geflogen.

00:19:37: Ich war natürlich nicht fit aber ich habe den Wettkampf bestritten, habe dennoch unter zehn Stunden gefinischt.

00:19:43: Das war für mich einst toll.

00:19:44: Ja, damit war klar.

00:19:46: Du musst noch mal lernen!

00:19:49: Weil, so wollte ich das dann nicht stehen.

00:19:52: Alle guten Dinge sind vier an der Stelle.

00:19:54: Am

00:19:54: Ende des Tages hatte ich halt oft in meinen Wettkämpfen Ereignisse die irgendwo den Tag beeinflusst haben aber es stand fest du musst noch mal her nachdem ich dort sozusagen mir den Mund abgeputzt und neu orientiert hatte.

00:20:07: jetzt bin ich mit einem guten Freund im Jahr zwei tausend siebzehn im August nach Vichy gefahren in Frankreich Balli für im Jahr two-tausend achtzehn geschafft.

00:20:17: Und bin dann zwei-tauend achtzen, das würde mal nach Hawaii geflogen...

00:20:21: Wieder mit deiner Tochter?

00:20:22: Mit einer Tochter und meiner Frau!

00:20:24: Ja Robert was soll ich sagen?

00:20:26: Leider gab es wieder ein Vorkommennis.

00:20:29: Wie könnte

00:20:30: es anders sein?

00:20:31: Genau diesmal war es nicht der Mensch der versagt hat.

00:20:34: Diesmal war die Technik.

00:20:35: Ich hätte also dort nach hundertzwanzig Kilometern lag sehr aussichtreich im Rennen War wirklich gut dabei Bin für meine Verhältnisse an dem Tag auch wirklich gut geschwommen.

00:20:44: Das ist ja immer so ein bisschen meine Waggeltisziplin und komme dort eher im Mittelfeld aus dem Wasser.

00:20:50: Da hatte ich auf dem Arsch richtig gute Beine, aber dann nach unter vierzig Kilometern in Erdenfutterreifen gehabt.

00:20:57: Ja das war um die Mittagszeit rum, dann stand ich da auf dem Highway.

00:21:01: Man muss den Schlauch selber wechseln – die ganzen Athleten fahren hinter einem vorbei!

00:21:06: Ich habe dort viel Frust abgelassen und aus mir herausgeschrien, weil es einfach so ärgerlich war nach dieser tollen Vorbereitung.

00:21:13: Das zweite Mal wusste ich sofort in dem Moment das Ziel was du dir gesteckt hattest, dass wird an diesem Tag nicht mehr zu erreichen sein.

00:21:21: damit.

00:21:22: Wagen ran aber ich habe das Rennen natürlich dort gesetzt bin auch trotzdem noch unter zehn Stunden im Ziel gewesen und am Ende des Tages war ich auch hier wieder froh das Renden beendet zu haben.

00:21:34: Aber auch dort stehe ich auf Menschen geprobt, lasse mich also von solchen Dingen nicht unterkriegen und damit war es klar.

00:21:42: Es

00:21:42: muss wieder nach Hawaii gehen?

00:21:44: Dann kam Corona, dann war erst mal mit dem Iron Man nichts.

00:21:47: Dann gab es die getrennten Veranstaltungen von Armen und Herren und die Verlegung des Rennens Narnizza.

00:21:54: Hätte mich dann im September in Italien bei dem Ironman in Zbk qualifiziert habe aber dort wegen der sprunghaft gestiegenen Kosten den Quali-Platz nicht angenommen.

00:22:05: Ja, dann gab es im November oder im September einen großen familiären Einschnitt bei uns.

00:22:11: Und damit rückte dieses ganze Sportthema erst mal auch sehr weit in Hintergrund.

00:22:16: Damit war ich eigentlich erstmal von diesen ganzen Sportthemen sehr weit weg und es waren andere Dinge in meinem Leben extrem wichtig, aber diese vielen Erlebnisse im Sport beziehungsweise auf diesen Langdistanzen haben mir auch in diesen schweren Wochen- und Monaten immer wieder Zuversicht gegeben einen Blick nach vorn zu richten dort neu anzufangen und nach dem vielen guten Zureden von den Therapeuten, von meinen Freunden, dort einfach nochmal den Neuanfang zu wagen.

00:22:46: Und das Ziel KW noch mal anzugehen – auch was soll ich sagen?

00:22:51: Im November im Jahr zwei tausendfünfundzwanzig hat es wieder in Cozumel geklappt!

00:22:56: Jetzt freue ich mich, jetzt bin ich aktuell in der Vorbereitung für den Iron Man, der dieses Jahr am zehnten Oktober stattfindet.

00:23:02: Das erste Mal sind wieder Frauen und Männer gemeinsam am Start.

00:23:06: Jetzt sind die letzten entscheidenden Trainingswochen.

00:23:09: Ich freue mich jetzt auf das Rennen, ich freue mich dass ich letztes Jahr die Quali geschafft habe einfach die Chance nochmal bekommen und fahre da auch in der sehr heiligen Unterstützung wo rüber ich sehr dankbar bin.

00:23:21: Habe viele Förderorten die mir da auch finanziell nur die Arme greifen und ich hoffe dass sich dann auch was zurückgehen

00:23:27: kann.".

00:23:27: Die Qualit

00:23:28: für den Ironman dieses Jahr war ja trotzdem kein Spaziergang wenn ich mich rechte im Sinne weil Wir sehen uns ja regelmäßig, unregelmäßig über meinen Fitnessstudio.

00:23:38: Bist mir dort auch gleich aufgefallen, weil du warst der Mann auf dem Fahrrad wo ich kam und mich erwärmt habe.

00:23:43: Wo ich dann fertig war und mich geduscht hab, war es immer noch im Fahrrad.

00:23:46: Und irgendwann bin ich mal hier unseren gemeinsamen Trainer Willi gefragt, was macht denn hier?

00:23:50: Der Herr Kunzel immer auf dem Rad zu langen hat.

00:23:53: Er erwärmt sich!

00:23:54: Der muss da noch ganz andere Dinge machen.

00:23:56: Da geht jetzt dann raus, ist er, warum denn?

00:23:58: Naja...der macht halt's wert.

00:24:00: Und da haben wir uns natürlich das eine oder andere Mal, ich meine du hattest ja Zeit.

00:24:06: Du warst ja längere Zeit eben auf dem Fahrrad.

00:24:08: Wie gesagt hast, naja eigentlich bin ich auch qualifiziert.

00:24:12: aber aufgrund eines Umstands Muss ich mich jetzt noch mal qualifizieren für einen Album?

00:24:16: Aber

00:24:16: dann mach' ich das eben.

00:24:18: Ja, das war eine ganz wilde Geschichte aber wir haben uns ja oft im Fitness-Tlub einundzwanzig getroffen und das ist einer der Plätze wo man mich auch in Limbach oft antrifft, Schwimmen im Limbo-Mont, aber der Fitness-Lub wie viele es sicherlich mitbekommen haben, ist da jetzt umgezogen in die ehemaligen Räume der Müller-Drogerie.

00:24:35: Ich freue mich sehr darüber!

00:24:37: Und zwar nicht nur weil der Weg rüber zum Limbo-Mar für dich jetzt kürzer geworden ist, sondern...

00:24:45: Es ist einfach eine ganz andere Qualität.

00:24:47: Viele Triathlon-Läden sind auf Winteresport mittlerweile auch angewiesen und ich finde dort also optimale Bedingungen.

00:24:53: Ich habe auch schon mal zum Willi gesagt das ist so ein bisschen mein zweites Wohnzimmer.

00:24:57: Man kann also dort hervorragend im Kortho-Bereich trainieren, aus den Laufbändern trainieren.

00:25:02: Man kann auf den Rädern wunderbar das Zeitfahren gestalten und habe dort im Kraftbereich extrem breite Möglichkeiten dort meine spezifischen Dinge zu trainieren Treffe dort auf ein hoch motiviertes Team, dass auch über entsprechende Fachwissen verfügt was immer für Fragen irgendwie Zeit hat.

00:25:19: Und ja ich habe da immer noch Fragen was einzelne Geräte anbelangt oder was einzelne Übungen anbelangt und habe dort wirklich sehr gute Bedingungen.

00:25:29: Und bin halt im Winter sehr lange auf dem Rad gewesen, ja es macht einfach Spaß!

00:25:35: Das treibt mich an.

00:25:36: mittlerweile bin ich auch schon in etwas betagteren Alter angekommen... ...das hab' ich gesagt.

00:25:42: genau das ist meine Einschätzung.

00:25:44: dazu stehe ich.

00:25:45: mittlerweile bin Ich auch an den Punkt.

00:25:47: gerade beim Laufen merke ich dass es jetzt schön langsamer wird.

00:25:50: Schwimmbar ist noch nie der schnellste und auf dem Rad kann ich noch ganz gut mithalten.

00:25:55: Aber das ist kein Problem, damit komme ich mittlerweile auch ganz gut klar.

00:25:59: Ich sehe mich dort auch so ein bisschen als Vorbild.

00:26:02: Viele kennen meine Geschichte, viele waren schon auf Vorträgen bei mir und freue mich dann auch immer wenn ich neue Gesichter gerade im Fitnessstudio sehe die einfach den Anfang schaffen und sehen, oh der geht auch hierher.

00:26:14: Und ich bin da auch gerne bereit, da immer irgendwelche Tipps zu geben oder mich mit den Leuten zu unterhalten und das macht auch Spaß.

00:26:21: Ich werde auch oft im Limbo-Mont angesprochen... Das

00:26:24: ist ja der zweite Part!

00:26:25: Der hat dann auch ein Stück weit über einen Schwimm- und Tauchspurtverein hier in Brunner läuft?

00:26:29: Genau, ich bin

00:26:30: Mitglied dem Schwimmspurt-und-Tauchspurverein und bei diesen Alimentveranstaltungen stört sich sozusagen als Warkperson quasi als Privatier.

00:26:38: Aber wenn jetzt deutsche Meisterschaften oder Europameisterschaftnen im Altersklassenbereich anstehen, dann immer über den Verein und die Lizenz.

00:26:46: Und ich bin auch seit dem Jahr zwei Tausend Sechzehn Mitglied in der Altersklasse-Nationalmannschaft war also dort auch schon Zwei Tausendeinundzwanzig.

00:26:54: bei der Weltmeisterschaft über die Triathlon Langlestangs im heuländischen Almere bin ich dort weitergeworden, als Vizeweltmeister.

00:27:02: Das ist eigentlich für mich so vom sportlichen Stellenwert her Eigentlich der größte Erfolg in meiner ganzen Aufbahn gewesen und war auch zweimal in Almere schon bei Europameisterschaften auf dem Podium als Dritter, aber also dort die eine oder andere Medaille gewonnen.

00:27:17: Ja, ich werde immer gefragt was mich so das spektakulärste oder das schönste Rennen war.

00:27:22: Ich denke das kann man so nicht sagen und ob es das perfekte Rennen schon mal gab weiß ich auch nicht.

00:27:27: Es weiß es gab viele Nicht-perfekte-Rennen aber am Ende des Tages war ich sehr oft erfolgreich und habe am Ende sehr viel mitgenommen.

00:27:37: und es ist für mich wie ich vorhin schon gesagt hab eine lange Reise Die Erforscht ist sehr groß und es ist auch eine unheimliche große Dankbarkeit bei mir da, dass ich das alles erleben durfte.

00:27:48: Ich hätte nie gedacht, dass meine Triathlon-Karriere an der Talsperre Böhl gestartet habe, dass sich das mal so ausgeht... ...dass ich im Jahr zwölfzehntszwanzig mit dir hier sitze Robert und über zwanzig Langdistanzen berichte darunter vier Sturz auf Hawaii und wir über diese Karriere reden was mich natürlich sehr freut.

00:28:08: Ich finde es auch sehr, sehr schön dass wir uns heute hier gegenüber sitzen und meine Geschichte erzählen

00:28:14: darf.".

00:28:15: Das

00:28:15: kann ich dir nur so zurückgeben!

00:28:16: Und ich bin ja... weil du hattest vor uns angesprochen auch einer von den Neuzugängen gewesen.

00:28:19: bei mir ist die, ich nenn's mal in Anführungsstrichen Fitnesskarriere zweieinhalb Jahre schon alt also kein Vergleich zu den einundzwanzig Jahren.

00:28:27: da hast dich zwar selbst nicht als Vollprofi bezeichnet aber in meinen Augen bist du das Ich kann auch sagen, als jemanden der eben nicht mit dem Sport groß geworden ist und erst später zu gefunden hat.

00:28:35: Kämpfst halt in dem Moment selbst mit dir und deinem inneren Schwein nach dem Motto Du musst und weißt es auch regelmäßig gehen!

00:28:41: Du musst zusehen dass du dich an den Punkten die dir vornimmst auch kontinuierlich verbesserst.

00:28:46: Du musst auch mal beißen wenn's keinen Spaß macht.

00:28:49: Und dann siehst du eben den Mann aufm Rad wie ich ihn vor uns bezeichnet habe.

00:28:53: Und du siehst was?

00:28:55: möglich ist.

00:28:56: Ich glaube, das ist so das was du mit Vorbildwirkung... Das ist ja nicht so dass du Autogramme gibst und dann fertig ist.

00:29:01: Das passiert ja gar nichts sondern man kann dich ansprechen.

00:29:03: Du trägst dich aber keinem auf.

00:29:06: wo ich dann für mich gemerkt habe pass mal auf.

00:29:07: Jetzt reiste ich mal zusammen.

00:29:09: Robert der Alex Kunze der ist dort er zieht hier durch.

00:29:12: da kannst du dir jetzt hier anfangen großen Selbstmitleid zu verfallen.

00:29:16: also das ist ein an der Punkte wo ich mir auch gesagt Mensch guck mal was alles möglich is und die Grenzen die du selbst bei dir siehst Das ist erstmal alles in deinem Kopf und da geht noch so, so viel mehr.

00:29:29: Ich muss ehrlich sagen das motiviert mich total.

00:29:32: also ich komme da auch fast schon ins Schwärmen wenn nicht wie gesagt meilenweit von deiner Leistungsklasse weg bin.

00:29:37: aber es ist auch gar nicht mein Ziel

00:29:38: genau!

00:29:39: Aber diese

00:29:39: Freude und auch die Gemeinschaft und alles was sich dort ergibt ob's nur dort ist oder ob im Verein ist ne?

00:29:44: Ich denke dass kennen viele unsere Zuhörer ja aus dem eigenen erleben auch Die Gemeinschafter.

00:29:49: Unterstützung Du sagtest es Ja Ohne Unterstützer großes Ausrufe zeichnen und die große Bitte, wir brauchen Leute, die Athleten wie den Alex aktiv unterstützen.

00:30:00: Die bereit sind da auch im Zweifel mal den einen oder anderen Kroschen zu geben damit das fortgesetzt werden kann.

00:30:06: Das ist jetzt nicht nur auf deine Personen bezogen aber du bist jetzt stellvertretend für ganz viele Leistungssportler aus Limba Rovefrona hier und es ist nicht nur berichtenswert sondern es ist auch unterstützenswert Und das ist toll.

00:30:18: Der Sport und auch die Gemeinschaften, alles was du da erlebst, das macht etwas mit dir als Mensch!

00:30:22: Du hast es so schön als Reise bezeichnet, eine reisende Abenteuerreise... ...es im Nachgang immer toll zu berichten.

00:30:27: in dem Moment wo es passiert ist es manchmal das Gegenteil davon.

00:30:30: ein paar Anekdoten haben wir schon berichtet.

00:30:32: Es kann ich nur so spiegeln.

00:30:34: Es ist toll wenn du in deinem Leben einen kleinen Raum dafür auch hast und nicht nur funktionierst jeden Tag in den Rollen die du schon kennst.

00:30:41: Das sehe ich eben auch in deinen Augen.

00:30:43: Das können die Zürcher jetzt nicht sehen und das höre ich eben, wenn du das erzählst dann kann das ein kleines Stück weit nachempfinden und es begeistert mich.

00:30:50: Es steckt mich regelrecht an!

00:30:52: Wir müssen trotzdem zurückkommen zu deiner Doppelqualifikation.

00:30:56: Ich glaube dass Sie mit den Hörern noch schuldig... Letztes

00:30:58: Jahr war der eigentliche Plan die Qualifikationen im September beim Iron Man in Chattanooga zu machen.

00:31:05: Was ist in Tennessee?

00:31:06: Da gibt's so das schöne VW-Werk Richtig

00:31:09: Und es gibt einen großen Fluss.

00:31:13: In diesem Fluss fand das Schwimmen statt!

00:31:15: Soweit?

00:31:16: So

00:31:16: gut, genau!

00:31:18: Ich habe noch zwei Werder und ein Kumpel, die auch diesen Traum haben, irgendwann wird in Hawaii an der Stadt hineinzustehen.

00:31:24: Der eine wird dieser als Zuschauer mit Vorzeilen, worüber ich mich unheimlich freue... Er hat mich aber auch für mich in sehr vielen schweren Stunden auf meiner Seite immer wieder Mut zugesprochen und ich freue mich riesig, dass er dieses Jahr als Supporter mit in Kona dabei ist.

00:31:40: Und ja, wir hatten gemeinsam das Ziel.

00:31:42: Ich hatte sehr lange nach diesen Rennen gesucht wo für uns eher bessere Schwimmer in eine günstige Schwimmstrecke zur Verfügung stand.

00:31:49: Ohne

00:31:50: Taktik geht's nun mal nicht!

00:31:51: Da

00:31:51: putze ich darüber an in der Wellische Radstreckel die wir aus unseren Gefilten hier recht gut kennen.

00:31:57: auch kein einfacher Marathon.

00:31:59: soweit so gut.

00:32:00: Ja Wir sind dann mittwochs über Atlanta geflogen und weiter gefahren Donnerstaus nach Chadanuga.

00:32:06: Zeitverschiebung war mit fünf Stünden auch kein großes Problem, waren dann Beitragsmittags zum Race Briefing.

00:32:12: Das ist immer die Rennbesprechung für die Athleten, wo auf Besonderheiten hingewiesen wird, wo Regeln nochmals erklärt werden, die eigentlich im Vorfeld jeder kennen sollte.

00:32:23: Wir hatten vorher unsere Stadtunterlagen abgeholt – das Wetter war toll!

00:32:26: Es war um zu fünfen und sechsundzwanzig Grad.

00:32:28: Auf dem Race Briefing wurde uns gesagt, dass darüber eine Wassertemperatur von ca.

00:32:33: neunzehn Grad hat und das zu ninety-neinzig, neun Prozent.

00:32:37: am Sonntag an dem Rennentag das Schwimm mit Neoprenenanzug erlaubt ist.

00:32:42: Da macht es sich Erleichterung bei uns eher schlechter in Schwimmern breit.

00:32:46: Mit dieser Information sind wir dann, wenn der Veranstaltung weghabend, dann Samstag Frühe unser letztes Training absolviert.

00:32:52: Das heißt immer, wir fahren nochmal so zwanzig Kilometer Rad und laufen noch mal drei Kilometer.

00:32:56: das sogenannte Anschwitzen Wenn es möglich ist, war in Chattanooga nicht möglich.

00:33:01: Gehen wir dann auch noch mal zehn Minuten oder fünfzehn Minuten ins Wasser.

00:33:04: War aber dort verboten weil der Fluss wegen der Strömung nur im Wettkampftaus zu schwimmen waren.

00:33:10: Ja, sonderfrühe in den Stadtbereich.

00:33:12: Der übliche Checkup am Rad die Flaschen befüllen so weit alles gut.

00:33:17: Dann sind wir mit Schulbussen vier Kilometer flüssaufwärts gefahren worden.

00:33:21: Die

00:33:21: typischen gelben bestimmt, ne?

00:33:22: Die typische

00:33:23: gelbe Schulbusse.

00:33:25: Unser hatte dann vom Hinweg noch in den Unfall einen anderen Bus gerammt.

00:33:28: Das war also schon irgendwie ein ganz spezieller Tag!

00:33:31: Ich wollte sagen...

00:33:32: Ein Omen!

00:33:33: Wir hatten in diesem Tag unsere Handys dabei aber hatten dort also nur immer über das WLAN im Hotel sozusagen Kontakt zur Außenwelt.

00:33:41: Ich habe durch mein familiäres Erlebnis auch eine spezielle Vorrenntaktik entwickelt, mich total mental auf die Spur zu bringen.

00:33:50: Nachdem ich bei den ersten Elbtkämpfen, die ich nach meiner Pause gemacht habe dort mental einfach noch nicht wieder auf dem Level war wo ich gerne hin wollte und da haben wir dann daran noch gearbeitet.

00:34:00: Aber also dort keinerlei über diese sozialen Medien noch Informationsaufnahme gehabt und habe mich dann bloß an dem Früh gewundert dass die Hälfte der Athleten mit Neoprennen und die andere Hälften ohne Neoprengen geschwommen ist.

00:34:13: es gab aber keine Anzeige einer Wassertemperatur.

00:34:16: dazu muss ich sagen wenn das Wasser also wärmer als Ist das Schwimmen mit Neoprenanzug verboten?

00:34:24: Seitdem man ist über sechzig, aber das habe ich noch nicht erreicht.

00:34:28: Da will ich mir auch noch ein paar Jahre Zeit lassen.

00:34:30: Ja dann ging es in Wellen zum Schwimmstort und wir hatten also ohneweil keinerlei Möglichkeiten irgendwie mal einen Hand in den Fluss zu stecken um die Temperatur zu stechen.

00:34:39: Aber die kriegst du ja mit der Hand auch nicht aus gradgenau.

00:34:42: Kannste nur sagen, warm oder nie warm?

00:34:43: Es

00:34:43: hätte mich ein Dämmdach aber auf alle Fälle diese Temperatur gewundert.

00:34:47: und im Vergleich zu der, die ich am Freitag dem Race Briefing gehört habe...

00:34:51: Und dann hättest du gegebenenfalls

00:34:53: nachgefragt und hättet dann in Geschleunigse mein Neoprenan so ausgezogen.

00:34:57: Man gibt am Start immer einen Beutel ab, wo praktisch die Sachen, die man früh dabei hat abgegeben werden, denn ich dann den Ziel wieder bekomme.

00:35:04: Hätte ich den Anzug dort reingeschmissen.

00:35:05: Ja war nicht!

00:35:06: Ich bin dann auf das Ponton, bin in den Rüber reingesprungen und habe sofort gedacht meine Güte das ist aber warm.

00:35:13: Bin dann geschwommen habe mir nichts dabei gedacht, bin dann raus aus dem Wasser hab ich den Neoprenanzug ausgezogen, hab dann aufs Rad gewechselt hat an dem Tag wirklich auch gute Beine beim Radfahren aber dann auch einen sehr guten Macher dann gelaufen und bin letztendlich nach neun Stunden und vierzehn Minuten im Ziel gewesen hatte ja deinem Ziel nicht unmittelbar mein Handy was ich gesagt hätte.

00:35:35: dabei habe dann bei einem amerikanischen Drehateläden mein Ergebnis sofort abgefraucht im Ziel und habe dort gesehen, dass ich als einzelne Altersklasse war.

00:35:45: Das war das was noch so ein bisschen offen war.

00:35:47: Ich war schon zweiter und dritter bei meinen Qualifikationen aber noch nie Astor hatte ich in diesem Moment geschafft und war natürlich sehr happy darüber.

00:35:55: Und ja die Ernüchterung kam vor Stunden später nämlich am Montag vormitt.

00:35:59: auch Am Tag nach dem Rennen ist immer die Siegererung und die Startplatzvergabe für den Ironman auf Hawaii, wo man die sogenannte Slot-Vergabe, wo diese Startplätze sozusagen vergeben werden.

00:36:11: Und dann muss dort anwesend sein und es wird sagen ja, man wird dreimal aufgerufen.

00:36:16: Wenn man sich nicht meldet, wird der Startplatz an den nächsten Platzhürden sozusagen weitergegeben.

00:36:21: Da

00:36:22: war halt eine riesen Nachfrage auch da noch raus.

00:36:23: Genau!

00:36:24: Es fand zuerst die Siegerehrungsstadt.

00:36:26: Ich habe mich dann an die Seite platziert, wo die potenziellen Anwärter auf das Protest sich schon mal versammeln sollten.

00:36:33: Dann war die Altersklasse fünfzig bis fünfzig dran und mein Name viel nicht.

00:36:39: In dem Moment habe ich die Welt erst gar nicht verstanden.

00:36:41: Nachfahre dann einem der Verantwortlichen wurde mir dann erklärt dass ich durch das Tragen des Neobrennanzuges zwar in der Gesamtwertung drinstehe aber in dieser Altersklassenwertung und in dieser Stadtplatzvergabe fürerei keine Rolle spiele Oh nee.

00:36:57: Weil ich halt diesen Neobrenanzuch getragen hatte und ja, da half alles nichts.

00:37:02: Ob ich mir dessen nicht bewusst war

00:37:03: etc.,

00:37:04: wie die Kommunikation verlaufen war, dass das nicht so toll war.

00:37:07: Dieses ganze sportliche Ergebnis war in dem Moment für mich absolut hinfällig.

00:37:11: Meine Freundin und meine Tochter sind dann drei vier Tage später nachgekommen.

00:37:14: wir haben uns dann im USA getroffen haben dort noch ein paar Tare Urlaub gemacht.

00:37:18: Das war für mich natürlich irgendwie alles immer mit diesem negativen Gedanke behaftet und ich konnte auch nicht so recht abschalten war mir dann mehr oder weniger Ende der Gruppe, mit dem Hannes Blaschke telefoniert und Hannes H. Weidhurs, mit denen wir also immer auf H.Wei waren und mit denen ich schon im Kossumiel war.

00:37:36: Ich wusste, dass er diese Reise nach Kossummiel auch letztes Jahr organisiert hatte.

00:37:41: Wir haben sehr lange telefoniert, und er hat eine ganz entscheidende Frage gestellt.

00:37:45: Und er hat zu mir gesagt, möchtest du denn das über den ganzen Winter jetzt mitschleppen?

00:37:49: Diese negativen Gedanken!

00:37:51: Ich hatte dann schon überlegt, dieses Jahr im April irgendwo mich zu qualifizieren.

00:37:56: Und habe ihm die Frage ganz klar mit Nein beantwortet.

00:37:58: und dann hat er gesagt, dann kommt er nach Cozumel und eine Nacht zu überschlafen einmal im Regen eine runde Mountainbike fahren.

00:38:05: Dann stand die Entscheidung eigentlich fest und ja... ...dann hat mich ein guter Freund am Feiertag in November nach Frankfurt gefahren und ich bin nach Cozemel geflogen.

00:38:14: Habe dann an dem Sonntag darauf ärzteslich zur Weihzehnzig-Sächsenzwanzig qualifiziert war natürlich an diesem Tag nicht mehr in der Form, wie ich Ende September in Chattanooga gewesen bin.

00:38:27: Aber was habe ich über diese Jahre auch gelernt?

00:38:30: Ich kann mittlerweile solche Rennen ganz gut lesen!

00:38:33: Ich wusste zu, was ich noch an dem Tag in etwa fähig sein werde.

00:38:36: Eine ganz tolle Episode dazu war auch, dass wir in der Gruppe – das macht der Hannes jedes Mal eine Rennwette gemacht haben, eine Zielzeitwette.

00:38:44: Dann kann man entweder Posi-Atletentippen oder jeder Tipp seine eigene Zielzeit und man bezahlt dann fünf Dollar ein für seinen Tipp.

00:38:51: Genau, damit so eine richtige Wette mit Substanz ist!

00:38:54: Und ohne

00:38:54: die ersten drei wird das dann aufgeteilt.

00:38:56: Robert, ich sage dir es gab ein paar Dollar vor der Reisekarte.

00:39:02: Sehr gut!

00:39:03: Ich hatte glaube ich neun Stunden und thirty-fünf getippt und war nur forty Sekunden von meinem Zielzeit-Tipp entfernt.

00:39:12: Super.

00:39:13: Also mit dem Überlaufen der Ziellinie in Kosumil habe ich dann auch meinen Frieden mit dem Rennen in Chattanooga geschlossen, wurde das für mich jetzt so ein, dass ich dort ein tolles Rennen gemacht hab und letztlich die Altersklasse gewonnen habe.

00:39:24: Ich hatte in Chatternooga fast zwanzig Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten.

00:39:29: Ich denke, das hätte ich auch ohne den Neopren geschafft!

00:39:32: Dann wären es vielleicht eine Minute weniger gewesen oder nicht signifikant?

00:39:36: Genau Das führt mich zu zwei abschließenden Fragen.

00:39:39: Die erste Frage ist Wenn du jetzt mal die mehr als zwanzig Jahre, die du das aktiv machst zusammenfassen müsstest und eins beisetzen.

00:39:47: Was ist das Erfolgsgeheimnis?

00:39:49: Eigentlich kann man es auf den Punkt bringen.

00:39:51: Du musst leben was du tust.

00:39:52: ich habe also nach wie vor Spaß daran früh raus zu gehen zeitlich aufzustehen bei nicht so guten Wetter öffnen zu gehen und habe nach wie vor Spaß daran, früh um sechs in die Schwimmhalle zu gehen.

00:40:05: Und da unseren Podcast den wir jetzt hier aufnehmen, nach Hause zu fahren und meine Ratsachen anzuziehen und dann nochmal zwei Stunden Rad zu fahren – das sind die Dinge, du musst es leben!

00:40:15: Ich glaube natürlich auch durch meine vielen Jahre im Freundeskreis, weil wir auch viel zusammentrainieren und auch mit meiner neuen Freundin, die viele Teile meines Hobbys teilt und wir als auch manche Trainings zusammen absolvieren.

00:40:27: Ich dachte, das macht immer wieder Spaß und der Weg ist das Ziel.

00:40:30: Und ich denke, ich bin dann noch nicht am Ziel angekommen.

00:40:33: Ich habe nach wie vor Spaß damit mit meinen Freunden dort gemeinsame Dinge zu tun.

00:40:37: Ich hab schon Pläne für nächste Sorten einmal andere Dinge auszuprobieren.

00:40:42: Das ist das was mich noch so ein bisschen umtreibt.

00:40:44: Und immer wieder komme ich auch auf den Punkt der Vorbildfunktion.

00:40:47: Auch für viele Jugendliche.

00:40:49: Ich freue mich über jeden da also irgendwo nun schon anzieht oder wenn mich Kollegen fragen, wie siehst du das?

00:40:54: Was soll ich mir kaufen?

00:40:55: Oder wie würdest du das jetzt

00:40:56: machen?".

00:40:57: Das sind immer die Punkte, die einen bestätigen.

00:40:59: Wo ich merke okay das passt noch.

00:41:02: Jetzt die zweite Frage Begleite dich deine Tochter trotz der vielen zeitlichen Verzögerung dieses Jahr mit zum Iron Man?

00:41:09: Ja, Diana kommt also nochmal mit!

00:41:12: Das ist auch für uns irgendwo nochmal so ein ganz spezielles Erlebnis.

00:41:16: Die Leute hat einem November achten und wir wollen einfach das bei uns normal zusammen erleben Und ich denke dann für mich wird sich der Kreis auf HVW dann auch schließen.

00:41:25: Wie gesagt, ich habe noch andere Pläne.

00:41:27: was noch so in meinem Kofferumkreis, das ich gerne noch versuchen möchte.

00:41:31: Der leistungsorientierte Gedanke ist natürlich ein sehr großer Moment, der viel Zeit einen Anspruch nimmt.

00:41:39: Es braucht Zeit über andere Dinge nachzudenken und andere Dinge auszuprobieren.

00:41:45: Ich denke, ich muss mir selber nichts mehr beweisen.

00:41:48: Das weiß ich!

00:41:49: Es macht mir trotzdem noch, wie gesagt, ungeheuer viel Spaß.

00:41:52: Und möchte andere Dinge noch probieren?

00:41:55: Dreh-Running hat mich so ein bisschen gefixt und auch da gibt es noch so vier Buchstaben die da irgendwo im Raum schweben das sozusagen das Hawaii des Drehrannings und das wird nach einem Ziel sein in mein Leben hinzukommen.

00:42:09: Dieser Weg wird auch kein Leichter, er wird ein kleiner Weg.

00:42:12: aber ich denke ich fühle mich nur so fit um das anzugehen und natürlich durch meine Vergangenheit, was ich erlebt habe, höre ich auch immer in meinen Körper hinein und werde genau darauf achten welche Signale der Körper sendet.

00:42:25: Ich möchte auch in zehn Jahren noch Radfahren schwimmen und laufen.

00:42:28: Wenn dort der Körper dann sagt jetzt immer ein Fahrgänger raus, dann würde das auch kein Problem sein.

00:42:35: Man muss auch an diesem Punkt, denke ich, mental darauf bereit sein.

00:42:39: Auch das

00:42:40: gehört nochmal zum Leben

00:42:41: dazu?

00:42:41: Genau!

00:42:42: Wir werden es nicht tun.

00:42:44: Aber dafür besser.

00:42:45: Ja,

00:42:48: oder zumindest alt.

00:42:50: Das Gute ist das geht jedem Menschen so.

00:42:53: Um nochmal am Ende nicht nur ernst sondern auch begeistern zu werden.

00:42:58: Das Tolle an der heutigen Zeit ist ja dass solche Events wieder Iron Man weltweit gestreamt werden.

00:43:04: D.h.,

00:43:04: ich und alle die die das jetzt gehört haben und live dabei sein wollen wenn du diesen fünften Ironman angehst Und wo sollte man da einschalten?

00:43:16: Ja, am zehnten Oktober ist das Rennen.

00:43:18: Wir starten sechs Uhr dreißig Urztzeit in Kona die Profis.

00:43:22: Das sind so zwölf Stunden Unterschied.

00:43:24: Achtzehn-Uhrdreißig in Deutschland beste Zeit und die besten Profis sind eigentlich so sieben Stunden Dreißig, siebenviertzig im Ziel je nachdem wie das Wetter wird, wie die Winde stehen.

00:43:35: Zielzeit auferei ist immer vorher zu sagen.

00:43:38: also wir haben auch schon mit Freunden.

00:43:41: Weil eine sehr, sehr schöne Hawaii-Nacht gemacht.

00:43:44: Eine große Party haben hawaianisch gekocht.

00:43:46: Haben dann das Rennen live alle zusammen angeschaut.

00:43:50: Das war ein Mordsgauldi und wenn man natürlich selber quasi jeden Meter der Strecke kennt ist es natürlich noch mal was ganz anderes.

00:43:57: Die Vertragung von Triathlon hat ja in den letzten Jahren enorm einen Bedeutung gewonnen.

00:44:01: ARD oder der hessische Rundfunk werden wieder live berichten.

00:44:04: Ich kann es nur jedem empfehlen da mal einzufhalten!

00:44:07: Also das geht raus an alle Zuhörerinnen und Zuhörer.

00:44:10: Schaltet ein, ihr könnt es ja nebenbei laufen lassen.

00:44:13: Es ist auf jeden Fall sehenswert!

00:44:15: Neben den besten Wünschen für dich und alle die dich begleiten zum Abschluss das was ich allen meinen Gästen überlasse in diesem Format Das letzte Wort für Dich über Alex.

00:44:25: Vielen Dank, Robert.

00:44:26: Es war mir eine Freude heute hier mit dir in diesem netten Studio gesessen zu haben von meiner Lebensgeschichte zu erzählen und ich kann nur jedem empfehlen geht raus bewegt euch macht irgendwas.

00:44:39: es muss nicht jeder in Dreadeln machen ist das nicht jeder ein Marathon laufen?

00:44:44: aber ich denke es ist einfach gut wenn sich jeder ein ganz kleines bisschen bewegt und glaubt mir geht es viel besser danach.

00:44:51: und damit wie gesagt Eine ganz, ganz tolle Adresse ist unsere Fitnessloop.

00:44:56: Dort wird richtig Power gemacht!

00:44:58: Das sollte man auch keine Scheu haben einfach mal durch die Tür zu gehen und einfach zu sagen okay heute ist mein Tag, heute starte ich und das kann ich nur jedem empfehlen.

00:45:08: Dann mit diesen Worten vielen, vielen Dank an dich über Alexander und an Sie liebe Zuhörerinnen und Zuhäuer fürs Zuhören bis zum nächsten Mal ihr Rot-Folkmann.

00:45:16: Ich sage nochmal vielen dank auf havaianisch Mahalo Robert.

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